
Mirsada A.
Meine neuen Fotografien, heute, 2015, auf Instagram @everydaysrebrenica - Durch Smartphone-Fotografie über unser persönliches Leben im heutigen Bosnien sprechen. Alltag und Gedenken.
2015
Meine neuen Fotografien, heute, 2015, auf Instagram @everydaysrebrenica - Durch Smartphone-Fotografie über unser persönliches Leben im heutigen Bosnien sprechen. Alltag und Gedenken.
Meine neuen Fotografien, heute, 2015, auf Instagram @everydaysrebrenica - Durch Smartphone-Fotografie über unser persönliches Leben im heutigen Bosnien sprechen. Alltag und Gedenken.
Mirsada A. (2015) - Wie viele Menschen müssen das noch ertragen... Flüchtlinge aus Srebrenica im Jahr '95 (auf dem linken Bild) und syrische Flüchtlinge im Jahr 2015 (auf dem rechten Bild). Man sieht eine große Ähnlichkeit zwischen den Bildern. Zuerst war es meine eigene Erfahrung im Jahr '95 auf dem Weg von Srebrenica nach Tuzla. Ich wollte dies mit Ihnen teilen.
Mirsada A. (2015) - Die Zeit der Pflaumenernte und des Pflaumenschnapsbrennens. Slivovic! Mit Kessel, Musik und guter Freundschaft.
Mirsada A. (2015) - Eine Hajr-Wasserquelle (Spendenbrunnen) mit einer Gedenktafel, die die Namen aller Todesopfer von 1992 bis 1995 aus dem Dorf Poljak bei Srebrenica trägt. Auf der Tafel steht auch der Name meines verstorbenen Mannes. Meine Tochter nahm an der Einweihung des Brunnens teil, weil dort der Name ihres Vaters steht.
Mirsada A. (2015) - Liebe Freunde und Follower unserer Seite #everydaysrebrenica. Hier ist meine Baklava, frisch gebacken und bereit für das Bajram-Fest. Bujrum!
Mirsada A. (2015) - So sah der 10. Juli in Potočari aus. Sarg an Sarg, sie gingen von Hand zu Hand, sie wurden hindurchgetragen. Kummer und Trauer...
Mirsada A. (2015) - Meine Tochter zwischen zwei Gräbern, in denen ihr Vater und ihr Onkel begraben liegen... El Fatiha.
Mirsada A. (2015) - Meine Tochter und ihre Freundinnen in traditioneller bosnischer Tracht. Wahre Schönheiten, die unsere Tradition und die Folklore von Bosnien und Herzegowina bewahren.
Mirsada A. (2015) - Mein Schatten und die schönsten Früchte aus meinem Gemüsegarten... rote Radieschen.
Mirsada A. (2015) - Bujrum... Herzlich willkommen... Halva und Milchreis sind bereit für den bevorstehenden Monat Ramadan. Es liegt etwas Besonderes in der Luft... Wie die Bosnier gerne sagen: 'Der Duft der Tradition'.
Mirsada A. (2015) - Mein Nachbar. Er hat mich 1995 mit meinem Baby in Tuzla aufgenommen und uns ein Zuhause gegeben, als wir aus Srebrenica fliehen mussten. Er hat uns damals sehr geholfen! Vor seiner Operation konnte er noch gehen. Schicksal oder etwas anderes..? Er wird nie wieder gehen können. Er hat alle Hoffnung verloren. Jetzt kann er diesen Weg nur noch im Rollstuhl passieren.
Mirsada A. (2015) - Respekt für die jungen Leute aus Serbien. Sie haben den Opfern am Mahnmal 'Kapija' in Tuzla Respekt gezollt. Auf dem Schild: 'Zu jung, um sich zu erinnern, aber wir werden es nicht vergessen'.
Mirsada A. (2015) - Das sind meine Eltern, sie kommen aus Srebrenica und leben jetzt in Tuzla. Es ist der Geburtstag meines Vaters. Er wird 70 Jahre alt… alles Gute.
Mirsada A. (2015) - Das Ehepaar Fejzic lebt in der Nähe von Tuzla. Wir schreiben das 21. Jahrhundert – und sie tragen immer noch Wasser in Eimern aus einem nahe gelegenen Brunnen und von Nachbarn herbei. Sie leben in einem Haus ohne Wasserleitung. Letzten Monat haben sie Strom bekommen. Es ist traurig, aber das ist die Realität in Bosnien und Herzegowina.

Mirsada A.
Von ihrem ersten Mann, der seit dem Fall Srebrenicas als vermisst galt, konnten »Teile« identifiziert werden. Es muss aber mehr gefunden werden, damit er in Potočari beerdigt werden kann. Mirsada, die im Jahr 2000 wieder geheiratet hat, ist 2003 nochmals Mutter geworden. Ihr Mann hat eine sichere Arbeitsstelle und sie konnten sich, über Kredite finanziert, eine kleine Wohnung in Tuzla kaufen.
2005
Von ihrem ersten Mann, der seit dem Fall Srebrenicas als vermisst galt, konnten »Teile« identifiziert werden. Es muss aber mehr gefunden werden, damit er in Potočari beerdigt werden kann. Mirsada, die im Jahr 2000 wieder geheiratet hat, ist 2003 nochmals Mutter geworden. Ihr Mann hat eine sichere Arbeitsstelle und sie konnten sich, über Kredite finanziert, eine kleine Wohnung in Tuzla kaufen.
Von ihrem ersten Mann, der seit dem Fall Srebrenicas als vermisst galt, konnten »Teile« identifiziert werden. Es muss aber mehr gefunden werden, damit er in Potočari beerdigt werden kann. Mirsada, die im Jahr 2000 wieder geheiratet hat, ist 2003 nochmals Mutter geworden. Ihr Mann hat eine sichere Arbeitsstelle und sie konnten... (Mehr ⇢)

Mirsada A.
Geboren am 30. März 1972 in Zvornik, lebte bis 1995 mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Srebrenica. Ihr Mann gilt seit dem Fall Srebrenicas als vermisst. Seit Juli 1995 lebt Mirsada mit ihrer Tochter in Tuzla. Im Herbst 2000 hat sie wieder geheiratet.
2000
Geboren am 30. März 1972 in Zvornik, lebte bis 1995 mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Srebrenica. Ihr Mann gilt seit dem Fall Srebrenicas als vermisst. Seit Juli 1995 lebt Mirsada mit ihrer Tochter in Tuzla. Im Herbst 2000 hat sie wieder geheiratet.
Geboren am 30. März 1972 in Zvornik, lebte bis 1995 mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Srebrenica. Ihr Mann gilt seit dem Fall Srebrenicas als vermisst. Seit Juli 1995 lebt Mirsada mit ihrer Tochter in Tuzla. Im Herbst 2000 hat sie wieder geheiratet.
Dies ist der Ort, an dem ich meine Mann Nijazija am 13. Juli 1995 um 14:30 das letzte Mal gesehen habe… Gefangen von Truppen der bosnischen Serben.
Zufluchtsort der bosnischen Muslime der Enklave Srebrenica im Juli 1995. Auch ich verbrachte dort vier Tage als Gefangene. (In der Basisstation der UN-Friedenstruppen in Potočari – Srebrenica suchten mehr als 30.000 Menschen Schutz)
An diesem Ort sind sehr viele Menschen ums Leben gekommen. Man kann das auch an den Einschusslöchern erkennen. (Auch Mirsadas Mann ist hier zusammen mit 1000 bis 2000 Männern umgebracht worden.)

Mirsada A.
Links: Das einzige Bild, auf dem ich und mein Mann Nijazija zusammen sind. Auf einem Video Tape, dass das UN-Bataillon Dutchbat 1995 in Srebrenica aufgenommen hat. Dies Video Tape ist zerrissen. Rechts: Ich als Baby mit meiner Familie in Srebrenica


























